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  1. Syntax und Quellcode
    1. Exkurs: "Gebrochene Verweise" aufspüren
    2. Exkurs: JavaScript "debuggen"
  2. Textformatierung, Umlaut-Codierung und Maskierung
  3. Freie Plazierung
  4. Keinen Umbruch in einer Wortgruppe zulassen
  5. Umbruch an einer bestimmten Stelle erzwingen
  6. Zeilenumbruch nach einer Tabelle erzwingen
  7. Für bestimmte Browser schreiben
  8. Ende - vorläufig

 

  1. Syntax und Quellcode



    HTML ist - im Gegensatz zu JavaScript  - eine


    HTML ist deshalb außerordentlich Fehlertolerant, JavaScript nicht. Unbekannte, unsaubere oder fehlerhafte Eingaben im HTML - Bereich werden in den meisten Fällen vom Leseprogramm, dem Browser, ignoriert.

    Gross - und Kleinschreibung, Zeilenumbrüche, Leerzeichen und Tabulatoren sind im HTML - Bereich i. d. R. für die Syntax ohne Bedeutung und dienen nur der Übersichtlichkeit. [ In einigen Fällen führt ein Leerzeichen hinter der einleitenden spitzen Klammer, z. B. beim < FONT > - oder  < A HREF > - Tag zu einer fehlerhaften Anzeige. Im Zweifelsfalle prüfen. ]

    Achtung: Dort, wo es sich um interne oder externe Verweise ( Sprungmarken, Anker, Sprungziele, Links, Hyperlinks ) handelt, kann jedoch eine unkorrekte Schreibweise auch in der Groß - und Kleinschreibung schnell zu einer Fehlermeldung führen - die gesuchte Datei wird nicht gefunden.

      
    Im JavaScript - Bereich genügt dagegen schon ein einziger nachträglich eingeführter Zeilenumbruch, um den Aufbau einer ganzen Seite aufzuhalten oder sogar den Browser komplett aufzuhängen.

    [ Will man dagegen im JavaScript - Bereich einen Zeilenumbruch darstellen lassen, an der gewünschten Stelle ein "\n" eintragen. ]



    Exkurs: "Gebrochene Verweise" aufspüren

    ( Verweisfehler finden )

    Hier kommen so genannte Link Checker wie Link Sleuth zum Einsatz, wenn man prüfen will, ob alle Verweise in der Adresse auch korrekt auf die gewünschte Datei verweisen. Allerdings kommt dieses mit komplizierten Verweisen in JavaScript nicht immer klar. Um zu prüfen, ob JavaScript - Verweise ( oder auch andere ) funktionieren, hilft Orbit Downloader:

    1. Die Verweise absolut setzen: ( http://... ) und dann auf einer HTML-Seite zusammenfassen, beispielsweise mit Hilfe der Such- Funktion eines Texteditors aus dem Angebot sammeln und über ein Mailprogramm als HTML - Seite mit aktiven Links speichern.

    2. Diese Seite ( natürlich mit dem entsprechenden JavaScript enthalten! ) auf den Server hochladen und in jenem Browser öffnen, in dem Orbit als Downloader fungiert ( oder Orbit Downloader direkt aufrufen ), und alle darauf verlinkten Dateien in eine bestimmtes Verzeichnis herunterladen lassen.

      Die Dateien, deren Hyperlink falsch konfiguriert wurde, werden nicht heruntergeladen.

    3. Dazu sollte man vorher einzelne Dateien ( oder - Gruppen ) markieren und über Start / Pause herunterzuladen versuchen, bis man die Übeltäter isoliert hat. Notfalls Orbit durch Ausschalten anhalten.

    4. Über Datei / Liste exportieren kann man im Orbit Downloader eine Liste aller darin markierten Dateien exportieren - also beispielsweise aller Dateien, die NICHT gefunden und deshalb nicht heruntergeladen wurden.



    Exkurs: JavaScript "debuggen"

    ( Script - Fehler beseitigen )

    Wenn beim Schreiben von JavaScript mal wieder nichts mehr geht, kann man sich die Zeile anzeigen lassen, die den Browser irritiert; das ist aber nicht unbedingt diejenige, die den Script - Fehler enthält.

    Es könnte auch der Verweis auf ein fehlerhafte Stelle in einer externen .JS - Datei oder auf eine komplett fehlende Seite sein.

    Wenn also beim Aufruf einer Seite mit fehlerhaften Javascript der Internet Explorer unten links in der Statuszeile eine kleine Alarmglocke zeigt, diese mit der linken Maustaste anklicken und die Fehlermeldung " immer" und die "Details" anzeigen lassen; falls der Fehler nach Zeilen- und Zeichenangabe nicht zu finden ist - speziell die Zeilenangabe ist im allgemeinen um eine Ziffer falsch - die Seite in Netscape aufrufen und 'JavaScript:' in die Adresszeile eingeben. Den Doppelpunkt nicht vergessen!

    Hier sind die Angaben genauer, Netscape übertreibt es aber etwas mit der Fehlanzeige.

    Danach die Seite von oben nach unten nach JavaScript - Fehlern durchsuchen. Insbesondere alle Zeilenumbrüche, auch innerhalb von HTML - Tags, ( dort beispielsweise im 'Onmouse' - Bereich ) durch Leerzeichen ersetzen.

    Allerdings behält der Netscape - Browser beim Basteln und Ausprobieren neuer Seiten von der heimischen Festplatte aus ein einmal geladenes JavaScript hartnäckig im Speicher, so daß auch nach einer Korrektur von fehlerhaften JavaScript - Code derselbe Fehler immer weiter angezeigt wird. "Neu Laden" hilft nicht, nur ein Neustart.

    NB: Wer jemals damit gekämpft hat, weiß, das auch in scheinbar reinen ASCII - HTML - Dateien - vor allem in den Absatzmarken, die ja auch als Leerzeichen fungieren - versteckte Formatierungen enthalten sein können. Im Notfall den Windows - Notepad - Editor öffnen, Text hinein - und wieder herauskopieren. Das zerstört recht zuverlässig ( fast ) alle versteckten Formatierungen und verhindert so Zeichensalat und Anzeigefehler.

    [ Beispiele für JavaScript u. a. gibt es hier in der 'Datenbank' ]


     

  2. Textformatierung, Umlaut-Codierung und Maskierungen



    1. HTML - Dateien bestehen im Quelltext aus reinem ( "ASCII" ) Text, der Zeichensatzgrundlage aller Texte. Formatierungen werden erzeugt durch sog. "Tags" ( "Etiketten" ), standardisierte Befehle, die in spitze Klammern < > gesetzt werden, um sie in der Anzeige zu verbergen; z. B. <BR> ( = Zeilenumbruch )


      Es gelten folgende Besonderheiten:

      • Mehr als zwei Absatzmarken ( <P>  ) in Folge werden ignoriert und müssen mit einem doppelten Zeilenumbruch ( <BR> <BR>  )dargestellt werden

      • Mehr als ein Leerzeichen ( " " ) in Folge wird ignoriert; weitere müssen durch "&nbsp;" oder "&#160;" dargestellt werden

      • Besondere Zeichen, wie deutsche Umlaute und bestimmte Sonderzeichen, müssen durch Maskierungen ersetzt werden, wenn sie von allen Maschinen international korrekt wiedergegeben werden sollen.

      • Das gilt insbesondere auch für jene Zeichen, die zum HTML - Code - Bereich gehören und deshalb normalerweise nicht angezeigt werden sollen, wie z. B. < Spitze Klammern >. Der Text innerhalb derselben würde sonst schlicht nicht angezeigt werden.

      • Echte Zeilenumbrüche im Quellcode werden im Browser als Leerzeichen angezeigt ( immer nur als ein einziges, egal wie viele es sind - das gilt auch für die Leerzeichen im Quellcode selber ). Das ist nicht weiter schlimm, führt aber bei Bildern, Verweisen etc. zu unschönen Lücken. Schlimm ist, daß manche Editoren selbständig Zeilenumbrüche einfügen und so längst fertige Seiten ruinieren.

      • Gewollte Zeilenumbrüche im Quellcode innerhalb des "ALT" - Textes des < IMG > - Tags werden nicht von jedem Browser unbedingt angezeigt und sollten deshalb durch &#13;&#10; maskiert werden: Zeilenumbruch plus Zeilenvorschub.

       

    2. Die allgemeine Syntax für HTML - Maskierungen lautet:         &#0000;

      wobei "0000" für die vierstellige ANSI - Code - Nr. des entsprechenden Zeichens steht  ( zwei - und dreistellig geht auch, ist aber hin und wieder unsicher; ggf. "0" davorsetzen ).

      Welches das ist, läßt sich in entsprechenden Tabellen, z. B. in der Windows - Zubehör - Zeichentabelle Charmap für "Times New Roman" rechts unten feststellen ( "Alt + 0000" ). Auch in WORD in "Sonderzeichen" erscheint die Ziffernfolge unten in der Statusleiste.

    3. Es gibt aber auch andere Umschreibungen, die aber nicht immer von jedem Browser interpretiert werden:

       

    So steht:
    &#0183;

    &#0149;

    &#0176;

    &#0124;

    &#9835;

    &#0153;

    &#0169;

    &#0174;

    &#38;

    &#64;

    &#42;

    &#128;

    &#0182;

    &#0133;

    &#0132;

    &#0147;

    &#0150;

    &#0151;

    &#0175;

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    &middot;

      

    &deg;

    &brvbar;

      

    &trade;

    &copy;

    &reg;

    &amp;

      

      

    &euro;

    &para;

      

    &bdquo;

    &ldquo;




    ·

    °

    |

    ©

    ®

    &

    @

    *







    ¯

    Mittel-Punkt

    Aufzählungspunkt

    Grad

    Pipe

    Melodie

    Trademark

    Copyright

       

       

       

       

    Das Euro-Zeichen (ab HTML4)

    Absatz (Nichtdruckbares Zeichen)

    Auslassung

    Deutsche Anführungszeichen
    unten
    Deutsche Anführungszeichen
    oben

    Bindestrich

    Gedankenstrich

    Ein auch sonst recht interessantes
    Zeichen, da es Unterstreichungen
    im ASCII - Text ermöglicht

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯


    Umlaute und Akzente entstehen durch Umschreibung des Buchstabens:
    &Uuml;

    &uuml;

    &eacute;

    &szlig; 

    für 

    für

    für

    für

    usw.

    Groß 

    klein

    Ü 

    ü

    é

    ß

    Ä und Ö entsprechend

    "&uml;" ergibt nur die Pünktchen ¨ /
    Das
    "uml" muß immer klein geschrieben werden!

    Wichtig ist auch:
    &#160;

    &nbsp;

    für

    für

    Leerzeichen
    und
    geschütztes Leerzeichen
      HTML kennt sonst nicht mehr als ein Leerzeichen in Folge!

    Noch ein paar interessante Beispiele:
    &#60;

    &#62;

    &#34;

    &#189;

    &#188;

    &#190;

    &#177;

    &#247;

    &#215;

    &#37;

    &#178;

    &#179;

    für 

    für 

    für 

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    für

    &lt; 

    &gt; 

    &quot; 

    &frac12; 

    &frac14; 

    &frac34; 

    &plusmin; 

    &divide; 

    &times; 

     

    &sup2;

    &sup3;

    >

    "

    ½

    ¼

    ¾

    ±

    ÷

    ×

    %

    ²

    ³

    Spitze Klammer als sichtbares Zeichen

    Außerhalb von Tags


     

     

     

     

     

     

     

    hochgestellt

    hochgestellt

       

    Das soll hier keine vollständige Aufzählung werden, die gibt es genügend im Internet zu finden, z.B. unter http://de.selfhtml.org/selfhtmlSie verlassen diese Seiten


    Eine ( angeblich ) vollständige Aufzählung aller Spezialzeichen gibt es hier: http://www.htmlsource.f2s.com/text/specialcharacters.htmlSie verlassen diese Seiten
    ( Achtung: die dort vorgestellte Maskierung wird oberhalb der Zeile '&amp; - & - ampersand' im Netscape nicht dargestellt, auch der Euro nicht; die ANSI - Codierung ist da sicherer! )


    Eine neue, ganz erstaunliche ( deutsche ) Aufzählung aller Spezialzeichen der verschiedensten Sprachen zumindest Europas gibt es hier ( auch mathematische Sonderzeichen - sofern sie in diesem oder jenem Browser überhaupt dargestellt werden ): http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:SonderzeichenSie verlassen diese Seiten

    Eine Tabelle mit dem vollständigen ASCII-Zeichensatz gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/ASCII-TabelleSie verlassen diese Seiten


    Hier ein Auszug und eine Beschreibung dessen, wie man die Darstellung von serbo - kroatischen (jugoslawischen) Sonderzeichen im Browser einstellt: http://www.ksd-ks.gmxhome.de/yu/yu-sonderzeichen.htmSie verlassen diese Seiten



     

  3. Freie Plazierung


  4. Keinen Umbruch in einer Wortgruppe zulassen


     

  5. Umbruch an einer bestimmten Stelle erzwingen:



     

  6. Zeilenumbruch nach einer Tabelle erzwingen:



     

  7. Für bestimmte Browser schreiben:



    ( Gilt für Netscape bis Version 4x; Version 6 ff. ist neu konzipiert, da mag etwas anderes gelten )








 
<-    * Die 8.3 - Konvention gilt z. B. bei t-Online. Das scheint aber nur an dem hauseigenen "Homepage - Administrator" zu liegen; mit anderen FTP - Upload - Programmen soll es durchaus möglich sein, auf dem t-Online - Server nicht nur lange Namen, sondern sogar Unterverzeichnisse einzurichten! Tip: MKSie verlassen diese Seiten


Siehe auch: T-Online Einstellungen für MS Outlook Express und Internet Explorer






Ende - vorläufig.

Aktualisiert 09 / 11

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© 1999 Jürgen Hinrichs

http://www.erleuchtet.gmxhome.de/index-g.htm



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